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Ein Atomkrieg hat aus der Erde wüstes Ödland werden lassen, in dem Wasser zu der wertvollsten Ressource überhaupt geworden ist. Überwacht und kontrolliert werden die wenigen Überlebenden vom sogenannten Protektorat, dem jedes Mittel recht ist, um an der Macht zu bleiben. Demgegenüber steht mit den "Solarbabies" eine Gruppe rollschuhfahrender Teenager, die mit Hilfe eines mächtigen Artefakts für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft einstehen wollen.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Ein Atomkrieg, Wasserknappheit, Laser-Waffen, Jugendliche auf Rollschuhen sowie eine kindlich naive Geschichte über Erlösung, Kampf sowie den Wunsch nach Freiheit. Willkommen im Genre der „Dark Future“ der 80er Jahre. Ein Genre voller Kultfilme („1984“, „Escape from New York“, „Akira“, „RoboCop“, „Blade Runner“), aber auch einer Menge eher müde belächelter Werke, die bereits damals antiquiert und vollkommen überzogen wie kitschig wirkten. Einer dieser Filme war indes der 1986 erschienene „Solarfighters“ (OT: "Solarbabies") von Regisseur Alan Johnson. Einem Film der vor allem heute von seiner doch recht beeindruckenden wie kreativen Ausstattung lebt und seinen jungen und  engagierten Schauspielern (unter anderem Richard Jordan, Jami Gertz, Jason Patric, Lukas Haas, Peter DeLuise und Adrian Pasdar) sowie einer Kugel, die wahre Magie verbreitet. Eben ein lockerer Feelgood-Film für das Nachmittagsfernsehen, der nichts wirklich grundlegend falsch macht, aber eben auch nichts wirklich überragend gut, sich dafür aber gekonnt in die 80er Jahre Kindheits-Filme einreihen kann.

Die Frage nach Logik stellt sich in „Solarfighters“ natürlich nicht: Weder in Bezug auf Rollschuhfahrende Teenies in der Wüste, noch darauf warum es kein Wasser auf der Welt mehr gibt oder wieso unbedingt die so allmächtige Kugel mit dem Namen Bodai vom bösen Protektorat zerstört werden muss. Im Vordergrund steht dafür die Gruppe der Solarbabies, die in typischer Coming-Of-Age Manier sich seiner Zukunft bewusst werden muss. Ein Kampf ist hierbei ebenso unvermeidlich wie die Suche nach dem Erwachsenwerden. Zumindest kann uns hier Regisseur Alan Johnson einen Cast offenbaren, der damals sichtlich bemüht war und somit eine Spielfreude an den Tag legt, die zu gefallen weiß. Dies zusammen mit einem schönen 80er Jahre Sci-Fi-Soundtrack und Genre-Elementen, die das Dark Future gekonnt auf den Bildschirm transportieren (inklusive riesiger Basen des Protektorates, eine apokalyptische Szenerie, ein Refugium des Widerstandes und eben – ich wiederhole es gerne noch einmal – Laserwaffen, bildet das Highlight von „Solarfighters“. Dies macht eine Menge Spaß und kann selbst heute noch für kurzweilige Unterhaltung sorgen.

Das letztlich die Geschichte nicht sonderlich innovativ (selbst damals schon) erscheint und auch die Charaktere zumeist Stereotyp bleiben, fällt hier ebenso kaum ins Gewicht, wie die sehr blassen Bösewichte des Protektorat. Etwas mehr Tiefe hätte aber dennoch nicht geschadet, sodass „Solarfighters“ sich im Genre abhebt. Trash-Fans sowie 80er Jahre Kino-Freunde werden aber dennoch eine Menge Spaß mit dieser kleinen Perle haben.

Fazit

„Solarfighters“ ist trotz seines Kitsches, der vielen Klischees sowie der eher Kopfschütteln verursachenden Elementen, ein schöner solider Beitrag der Dark Future Sci-Fi-Kost der 80er Jahre. Hier wird eine spielfreudige Gruppe offenbart die Spaß verbreitet, eine Szenerie die beeindruckt und eine Ausstattung, die zu gefallen weiß. Für Fans eine kleine Perle, alle anderen können sich diese Reise des Bodai allerdings sparen.

Autor: Thomas Repenning

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