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Architekt Evan, hingebungsvoller Ehemann und Vater, genießt über das Wochenende einige ruhige Stunden zu Hause, während seine Frau Karen und die Kinder im Strandurlaub sind. Als er nachts den attraktiven Freundinnen Genesis und Bel Zuflucht vor einem Unwetter gewährt, ahnt er nicht, dass er sich auf ein ebenso verführerisches wie tödliches Katz-und-Maus-Spiel eingelassen hat. Denn die beiden Femmes fatales sind an weitaus mehr als nur an einem nächtlichen Liebesabenteuer mit ihm interessiert. Gerade als Evan glaubt, die beiden kaltblütigen Ladies los zu sein, kehren Genesis und Bel zurück, um seinem beschaulichen Leben den endgültigen Todesstoß zu verpassen...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Nach zahlreichen Flops und langjähriger Karriereflaute lief es für Keanu Reeves neuerdings wieder richtig gut. Dank des Erfolgs von John Wick, zu welchem der Nachfolger auch schon in Produktion ist, war Reeves wieder auf dem richtigen Weg zum erfolgreichen Schauspieler. Ob ihm dabei sein Mitwirken im neuen Eli Roth ("Hostel", "Cabin Fever") Streifen "Knock Knock" behilflich sein wird dieses Ziel zu erreichen darf allerdings bezweifelt werden. Eher wird Roth davon profitieren, dem seit Jahren schon selbst kein Hit mehr gelingen mag, ein bekanntes Gesicht für seinen neuen Horror-Thriller gewonnen zu haben.

Die Handlung ist relativ simpel gestrickt, viel mehr lebt "Knock Knock" aus seiner unangenehmen Situation heraus. Nach einer kurzen Einführung in das liebevolle Familienleben der Webbers, in der Reeves mal so richtig goofy aufdrehen darf, klingelt es auch schon sehr bald an der Tür, vor der zwei durchnässte junge Damen stehen und um Hife bitten. Eine Situation, die wir Herrschaften nur zu gut kennen. Die beiden Ladies werden ins Haus hineingelassen und so nimmt das Übel seinen Lauf. Neu erfinden tut "Knock Knock" das Genre nicht, er lehnt sich dabei stark an Filme wie "Funny Games" oder "In Their Skin" an, in denen sich quasi das gleiche Spiel rund um ungebetene Gäste abspielt, die danach für Ärger sorgen, dort nur eben weniger sexy. 1977 gab es mit "Tödliche Spiele" ("Death Game") sogar schon die direkte Vorlage für Eli Roths neuen Film, die Handlung wurde hier beinahe komplett übernommen. Die beiden Damen des Originals, Sondra Locke und Colleen Camp, sind daher auch nicht nur zufällig als Produzentinnen und per Cameo an "Knock Knock" beteiligt gewesen.

Genesis und Bel, die beiden reizenden Besucherinnen, werden schnell immer aufdringlicher, aggressiver in ihrem Flirtverhalten und auch immer freizügiger bis es ihnen irgendwann vor Evan auf Knien gelingt, dem bis dahin völlig überforderten  Hausherren, der auch schon seit drei Wochen keinen Sex mit seiner Frau hatte, per Double-Blow Job zu verführen (der Arme versuchte zumindest mit aller Kraft zu widerstehen!). Schlagartig ändert sich die Stimmung, die Maus ist in die Falle getappt und ist nun den beiden Psychopathinnen als Opfer ausgesetzt. Von sexuellem Missbrauch, Gewaltanwendung bis hin zu psychischem Terror wird nun die ganze Palette an Foltermethoden rausgekramt, um Evan für sein Verhalten büßen zu lassen. Das mag zwar aufgrund der absurden Situationen und einiger unfreiwilliger Situationskomiken heraus spannungstechnisch nie unglaublich intensiv sein, ist aber dennoch unterhaltsam genug um das Treiben belustigt weiterzuverfolgen.

Dabei ist es vor allem Reeves, der durch sein sehr extrem komisch ausgefallenes Overacting für reichlich Spaß sorgt. Ob das nun freiwillig oder unfreiwillig geschah lässt sich so leicht gar nicht beantworten, auf trashiger Unterhaltungsebene macht "Knock Knock" dadurch aber irgendwo Spaß. Vergleichen lässt sich das ein wenig mit Nicolas Cage, der auf diese Art Filmen wie "Wicker Man" ("Not the Bees!") bereits eine besondere Note verpasst hat. Im Unterschied zu Cage ist Reeves jedoch nicht talentierteste Schauspieler, daher tut er einem in "Knock Knock" fast schon ein wenig leid. Seine beiden Gegenspielerinnen, Ana de Armas und Lorenza Izzo, tun soweit zumindest das, was von ihnen gefordert ist, was soviel bedeutet wie: gut auszusehen und besonders hassenswert aufzutreten – nicht mehr und nicht weniger.

Eine Erklärung für den ganzen Wahnsinn liefert der Film zum Ende hin zwar auch, jedoch bleibt sie sehr oberflächlich – hier sollte man lieber nicht zu viele Gedanken über Sinn und Unsinn des Geschehens hinein investieren.

Fazit

Funny Games mit Keanu Reeves als Opfer. "Knock Knock" ist weder besonders clever noch innovativ, im Versuch Spannung aufzubauen auch nur bedingt effektiv. Vielmehr will Eli Roths neuer Horror-Thriller einfach unterhalten, was ihm zu einem gewissen Grade auch tatsächlich gelingt.

Autor: Sebastian Stumbek

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