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Indy befindet sich in einer neuen Ära, nähert sich dem Ruhestand und ringt damit, sich in eine Welt einzufügen, die ihm entwachsen zu sein scheint. Aber als die Tentakel eines allzu vertrauten Bösen in Form eines alten Rivalen zurückkehren, muss Indy seinen Hut aufsetzen und seine Peitsche noch einmal aufheben, um sicherzustellen, dass ein uraltes und mächtiges Artefakt nicht in die falschen Hände gerät.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Das ganze Zeug hier ist gefälscht“ sagt ein mittelälterer Archäologe mit Hut und Peitsche, als er in einen Zugwagen voll von vermeintlich antiken, Artefakten stolpert, während er gerade versucht, eine Haufen Nazis abzuhängen. Der Mann ist Henry Jones Jr. (Harrison Ford, Krieg der Sterne), besser bekannt unter seinem ikonischen Wahlnamen Indiana Jones, und die benannte Szene, die relativ am Anfang seines neuen Abenteuers Indiana Jones und das Rad des Schicksals kommt, spricht unfreiwillig Bände über die Natur dieses späten, genau genommen zweiten, Legacy-Sequels um den legendären Ausgräber und Professor. Nicht nur weil das Gesicht von Indiana Jones zu diesem Zeitpunkt, wir befinden uns in einer Rückblende, digital verjüngt erscheint und dementsprechend mit CGI zugekleistert ist. Diese Verjüngung ist nahezu makellos und umgeht jeglichen Uncanny Valley-Horror und doch steckt in diesem Maßstäbe setzenden Spezialeffekt, der zu dem technisch besten in diesem überraschend unschön aussehenden Film gehört, etwas tief Zynisches: Die Simulation ist komplett, jegliche unangenehme und gerade deswegen wahrhaftige Referenz an die Realität wurde ausgemerzt. Auch das Vergehen der Zeit scheint keine Rolle mehr zu spielen, eine Bilanz, die sich auf die Gänze James Mangolds (Logan) Version von Indiana Jones übertragen lässt: Ein Abenteuer, das trotz seines Abhakens aller Fanservice Allüren, sich simuliert und erzwungen anfühlt. 

Die Zeit hat Indiana Jones schließlich doch eingeholt: In den späten 1960er Jahren vor dem Hintergrund der Mondlandung, ist er schließlich bereit, die Universität zu verlassen, den Hut und die Peitsche an den Nagel zu hängen und den wohlverdienten Ruhestand anzutreten. Doch unverhofft klopft ein letztes Abenteuer an seiner Tür: Patentochter Helena Shaw (Phoebe Waller-Bridge, Fleabag) braucht Jones‘ Hilfe auf der Suche nach einem ominösen Zahlrad welches ihren Vater und Jones‘ langjährigen Weggefährten Baz (Toby Jones, Dame König As Spion) zu einst in den Wahnsinn trieb. Natürlich wird ihre Spur gefolgt von einem dubiösen Bösewicht in Form von Altnazi Jürgen Voller (Mads Mikkelsen, Casino Royale), der noch an den Tagen Hitlers hängt und mit dem Zahlrad mysteriöse Pläne hegt. Ehe sich Indy versieht wird er gejagt und in alle Stationen des typischen Jones Abenteuers geworfen, beginnend natürlich mit der Reise in exotische Länder. So weit so bekannt. Bis auf den omnipräsenten Legacy-Pathos gibt es zunächst nichts, was Indiana Jones und das Rad des Schicksals von bisherigen Jones‘ Abenteuern unterscheidet. Mangolds Film verfehlt es dem Schnitzeljagd-Narrativ irgendetwas abzugewinnen, was nicht auf Fanservice und Nostalgie beruht. In dem Mienenspiel von Harrison Ford erkennt man den idealistischen Archäologen immer noch, doch Mangold versteht nicht, was ihn und seine Abenteuer so legendär machte und erklärt Indy selbst zum antiken Artefakt. Verkehrt ist an Altbekannten zunächst nichts und die dementsprechende Verkultung um den Charakter hat sowieso schon vor Jahrzehnten eingesetzt. Die größte Leistung des Filmes ist eventuell ein verhindertes Abgleiten in die Rentnerparade. 

Es bleibt abzuwarten, ob Indiana Jones und das Rad des Schicksals für vergleichbare Hasstriaden sorgen wird wie der letzte bisherige Eintrag in das Franchise, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. So bemüht und holprig erzählt diese ebenso späte Fortsetzung auch war, sie hatte Steven Spielberg und dessen naives Wunder vor dem Angesicht des Abenteuers. Mangold bedient sich nur den Simulakren des Vergangenen und erklärt den Fanservice selbst zum entdeckten Schatz. Dementsprechend existiert fast kein Bild in seinem Film, das sich nicht erzwungen und bemüht anfühlt, kein Spektakel, das nicht nach Vergnügungspark trieft. Auch auf der visuellen Ebene wirkt das alles erschreckend unplastisch und selbst die Szenerie von Morocco mutiert zum Studiogelände. Doch nirgendwo ist die Verwirrtheit dieses Filmes, der zumindest mit einer kompetenten Erzählung und dynamischen Actionmomenten aufwarten kann, besser zu spüren als in Indys Weggefährtin. Helena Shaw und ihre zynische Ablehnung vor der Historie („Ich glaube nur an Geld“) könnte potenziell für das Publikum stehen, dem der Glaube an das kindsgleiche Wunder erst zurückgegeben werden muss. Doch stattdessen steht sie eher für den Film selbst, der opportunistisch sich an den visuellen Merkmalen einer Ikone hochzieht. Indys letzte Reise führt dementsprechend nicht direkt ins Museum, denn da befindet er sich schon.

Fazit

„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ ist ein durch und durch simuliertes Spektakel, das nur oberflächliche Ansprüche an das Erbe Jones zufrieden stellen wird. Das (hoffentlich) letzte Abenteuer des beliebtesten Archäologen der Welt will die Zeit nicht zurückdrehen, sondern diese anhalten und als fingierte Rekreation festhalten. Dementsprechend ist das Spektakel dahinter zwar kompetent gemacht und inoffensiv, aber auch mutlos und verpufft bei jedem zweiten Gedanken. Manche Gräber sollte man vielleicht unangetastet lassen. Der wahrhaftige Indy reitet immer noch mit seinem Dad in den Sonnenuntergang. Farewell, Dr Jones.

Kritik: Jakob Jurisch

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