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Inhalt

Einst kämpfte der stille Wächter Gothans allein gegen das Böse, bis er den jungen Dick Grayson unter seine Fittiche nahm und die Beiden fortan als Batman und Robin für Recht und Ordnung sorgten. Nachdem Greyson jedoch aus dem Schatten seines ehemaligen Meisters trat wart es wieder still an der Seite von Batman. Solange bis seine Geliebte Talia al Ghul ihm plötzlich mit seinem Sohn Damien überraschte, der fortan die Rolle von Robin übernahm. Doch auch abseits der Fledermausfamilie gibt es in Gotham stets Streiter für das Gute, wie etwa die junge Katherine Kane, die in der Rolle von Batwomen den Gangsters das Fürchten lehrt. Als sie und Batman eines Abends jedoch aneinander geraten opfert sich der maskierte Rächer für die unbekannte Frau und verschwindet fortan spurlos von der Bildfläche. In seiner Abwesenheit ist es an Grayson und Damien in der Stadt nach dem Rechten zu sehen, stetig auf der Spur nach neuen Lebenszeichen von Bruce Wayne. Zeitgleich sorgt eine neue Verbrecherbande in der Stadt für Schrecken und Chaos, einer Bedrohung der die Beiden ohne fremde Hilfe nicht gewachsen sind.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Das animierte Universum von DC muss sich mit allerlei Klischees und Vorurteilen herumschlagen. Dem Einen ist es zu kindisch, dem Anderen zu nerdig und ein Dritter sträubt sich generell gegen den Gedanken eines animierten Batmans. Hat man jedoch die anfängliche Scheue überwunden, dann öffnet sich einem die Tür zu einer bunten, sehr kreativen und überraschend spannenden Welt, die mitunter sogar mehr zu bieten hat, als der große Bruder aus Hollywood. In Batman: Bad Blood verfolgt der Zuschauer zunächst die Geschicke von Batmans stetig wachsender Schar an Mitstreitern, darunter Nightwing, Robin, Batwoman und der neu auftretenden Batwing. Bei den Sprechern bleibt DC ihrem aktuellen Cast treu und so schlüpfen Jason O'Mara, Sean Maher, Stuart Allan und Co wieder in ihre alten Rollen, wie schon in Batman vs. Robin, Son of Batman und Justice League vs. Teen Titans. Die Crew macht einen durchweg guten Job, auch wenn keiner der Sprecher an alte Hasen wie Mark Hamill, Kevin Conroy , oder Loren Lester heranreicht. Trotzdem ist die Atmosphäre stimmig und selbst ohne großartiges Vorwissen findet man schnell Zugang zur Geschichte.

Diese ist am Anfang etwas zerfasert und mag zunächst leicht verwirrend wirken, doch sobald man einmal in Kauf genommen hat das es im Film vornehmlich um den Spaß geht und dafür gerne das ein oder andere Storyfragment ungeklärt bleibt, dann entfaltet Bad Blood sein ganzes Potential. Spaß ist überhaupt das große Motto im Film, denn zwischen gut inszenierten Kampfszenen, schnellen Wortgefechten und der stetig voranschreitenden Geschichte gibt es keinerlei Leerlauf, Langeweile kann sich also gar nicht erst breit machen. Optisch ist der Film zwar keine Augenweide, dennoch kann sich der Animationsstil aus dem Computer, der sich zum Beispiel mit dem aus The Legend of Korra vergleichen lässt, durchaus sehen lassen. Wie bei den meisten DC Produktionen hatte auch Bad Blood lediglich ein Budget von 3,5 Millionen Dollar, da muss man eben ein paar Abstriche machen. Auch tonal gibt es nur wenig zu bemängeln, die Schläge sind wuchtig, die Explosionen schön laut und die Abmischung stimmt ebenfalls, in diesem Aspekt steht der Film seinem großen Bruder also in nichts nach. 

Also alles perfekt im Städtchen Gothan ? Nun ja, nicht ganz. Bad Blood feiert den Abschluss einer Trilogie und setzt als solches beim Zuschauer wissen um Charaktere und deren Beziehungen voraus. Wie im Vorfeld bereits erwähnt versteht man diese auch als Laie zwar recht schnell, dennoch wird der Film sicherlich erst sein volles Potenzial entfalten können, wenn man auch die Vorgänger gesehen hat. Es fühlt sich so an, als ob man das Staffelfinale von Game of Thrones sehen würde, ohne im Vorfeld die anderen 9 Episoden zu genießen. Neueinsteiger in die animierte Batman Welt könnten darüber hinaus unter Umständen von der etwas zu vorhersehbaren und recht uninspirierten Geschichte enttäuscht sein. Lässt man sich jedoch auf die Erfahrung ein, vergibt den kleineren Mängeln und hört einfach mal auf die Stimme des inneren Kindes, dann wird man mit Bad Blood über die volle Laufzeit von 74 Minuten seinen Spaß habe und am Ende ist das doch die Hauptsache.

Fazit

Schnell, bunt und laut, Batman: Bad Blood hebt sich auf erfrischende Art von den langatmigen Blockbustern aus Hollywood ab. Hier geht es in erster Linie um den Spaß an der Figur Batman und seiner Schar an wackeren Mitstreitern, kurzweilige Unterhaltung eben mit viel Action und wenig Inhalt. Sicherlich kein Abendfüllender Spielfilm, sondern vielmehr ein kleiner Appetithappen für Zwischendurch.

Autor: Sebastian Pierchalla

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